Coaching Schulverpflegung

Kinder beim gemeinsamen Mittagessen in Mensa

©Monkey Business 2 -Shotshop

Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Jedes Schuljahr können sich dafür interessierte Schulen bewerben. Allen Verantwortlichen der Schulverpflegung steht während eines Schuljahres ein Coach mit Rat und Tat zur Seite, um unter anderem die Empfehlungen des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestmöglich umzusetzen.

Teilnehmende Schulen 2016/2017 in Oberbayern West

Dr.-Josef-Schwalber-Realschule, Dachau

Die Dr.-Josef-Schwalber-Realschule Dachau hat im Schuljahr 2016/2017 ca. 900 Schülerinnen und Schüler. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 gibt es die offene Ganztagsschule mit insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern. Diese nehmen regelmäßig am Mittagessen in der Mensa teil. Bei den anderen Jugendlichen besteht Potenzial, die Mensa bei Nachmittagsunterricht häufiger zu besuchen.
Ziel des Coachings ist es, die Frequentierung der Mensa zu erhöhen. Zudem soll gemeinsam mit dem Caterer, Herrn Naumann, der Speiseplan und das Ambiente optimiert werden.

Herausforderungen

  • Wie kann der Speiseplan nach dem DGE-Qualitätsstandard optimiert werden?
    Der Anteil an Vollkornprodukten soll durch alternative Beilagen wie Naturreis erhöht werden. Die Qualität der verarbeiteten Nahrungsmittel in der Frisch-Misch-Küche soll stärker beworben werden.
  • Wie kann erreicht werden, dass noch mehr Gäste in der Mensa bewirtet werden?
    Speisenangebote sollen so gestaltet werden, dass auch ältere Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und Lehrer angesprochen werden. Wunschessen, Länderwochen wie auch ein Schnupper-Mensa-Tag sollten die Attraktivität der Mensa steigern.
  • Wie kann die Essenssituation in der OGS pädagogisch begleitet werden?
    Was braucht es, dass die Essenszeit stressfrei und genussvoll für die Schülerinnen und Schüler stattfindet?
  • Kann ein gesundheitsförderliches Mittagessen auch wirtschaftlich angeboten werden?
    Ideen einer Speiseplanerweiterung bzw. ein zusätzliches warmes Essensangebot aus der Mensaküche werden in ihrer organisatorischen wie wirtschaftlichen Machbarkeit überprüft.

Lösungsansätze

  • Optimierung des Speiseplans:
    Gemeinsam wurde im Essensgremium festgehalten, dass neue Speisen in der Mensa angeboten und nach Feedback der Schülerinnen und Schüler dauerhaft in den 4-Wochen-Speiseplan aufgenommen werden.
  • Mehr Mensa-Gäste:
    Die Schulfamilie d.h. Schülerinnen und Schüler, Lehrerkollegium, Eltern sollen über die hohe Qualität der zum großen Teil frischen Zubereitung in der Mensaküche informiert werden. Ein umfassendes Konzept zur Speisen- und Zubereitungsqualität wird erstellt. Spontankäufe sollen ermöglicht werden.
  • pädagogische Begleitung der Essenssituation:
    Die Betreuerinnen des offenen Ganztags nehmen mit den Schülerinnen und Schülern am Mittagessen teil. Hierfür wird eine halbe Portion angeboten.

Ergebnisse

  • Folgende neue Gerichte werden regelmäßig angeboten:
    vegetarische Getreidepflanzerl, gebundene Gemüsesuppen, Lachslasagne, Linsensuppe und Curry-Reis mit Ananas
  • Im Rahmen der Schuleinschreibung für das kommende Schuljahr informiert der Caterer an Infotafeln über die Zubereitungsqualtität und stellt kleine Kostproben für die neuen Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.
  • Schülerinnen und Schüler essen gemeinsam, mehr Tischgespräche finden statt und die Essatmosphäre ist deutlich ruhiger geworden. Der Caterer hat sich bereit erklärt die Finanzierung des pädagogischen Happens bis zum Ende des Schuljahrs zu übernehmen.

Ansprechpartner und Kontakt:
Dr.-Josef-Schwalber-Realschule
Staatliche Realschule Dachau
Nikolaus-Deichl-Straße 1, 85221 Dachau
Schulleitung: Frau Rogg
Verpflegungsbeauftragte: Christine Hausmann
Coach: Silke Schöngart-Mühlegg
Internet: www.realschuledachau.de Externer Link

Fünfseen-Schule, Starnberg

Die Fünfseen-Schule, das sonderpädagogische Förderzentrum des Landkreises Starnberg, besuchen rund 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 9. Sieben Klassen der Jahrgangsstufen 3 bis 9 werden im gebundenen Ganztag unterrichtet und erhalten von Montag bis Donnerstag ein warmes Mittagessen. Die benachbarte Franziskus-Schule in Trägerschaft der Lebenshilfe ist dafür der Partner. In ihrer Wirtschaftsküche wird das Essen täglich zubereitet.
Ziel des Coachings ist es, die Mittagsverpflegung für die Schüler noch attraktiver zu gestalten und damit einen Beitrag zur Ernährungs- und Gesundheitserziehung zu leisten.

Herausforderungen

  • Erhöhung des Frischeanteils:
    Konkret vorgeschlagen wurde dazu z.B. die Einrichtung einer Salatbar. Frisches Obst und Gemüse wird von den Schülern gut angenommen. Für gekochtes Gemüse ist mehr Würze gewünscht.
  • Veränderte Zusammenstellung der Mittagsmenüs:
    z.B. Kohlenhydrat- und Frischeanteil besser verteilen, Gemüserohkost statt Nachspeise.
  • Überprüfung der Preisgestaltung:
    Preisgestaltung und Wirtschaftlichkeit werden von Schule, Sachaufwandsträger und Anbieter überprüft. Der Preis, den die Eltern für das Mittagessen der Schüler bezahlen, ist auch im Vergleich sehr hoch.
  • Verbesserung der Atmosphäre beim Mittagessen:
    z.B. durch lärmdämpfende Maßnahmen, eine lockerere Gruppenanordnung der Tische, zeitweise ruhige Musik und dekorative Elemente im Raum (Tische und Fenster).
  • Stärkere Einbeziehung der Schüler in das Thema Mittagsverpflegung:
    Einholen von Feedback durch direkte mündliche Befragung und speziell erstellte Fragebögen; die Wirtschaftsküche besichtigen und so Verständnis für die Essenszubereitung entwickeln.
  • Fortführung der regelmäßigen Kommunikation zwischen Schule und Wirtschaftsküche um Austausch und Transparenz zu gewährleisten:
    Themen und der teilnehmende Personenkreis werden ggf. neu bestimmt.

Lösungsansätze

  • Optimierung des Speiseplans:
    • Der Speiseplan soll gemäß der DGE-Qualitätsstandards umgestellt werden.
    • Mit mehr frischem Obst und Gemüse, möglichst saisonal, sollte sich der Frischeanteil im Essen erhöhen.
    • Probeweise ist geplant an ausgewählten Tagen eine Salatbar anzubieten.
    • Die Komponenten der Mahlzeiten sollten besser aufeinander abgestimmt werden.
    • Es wäre wünschenswert, einige neue Rezepte zu erproben.
    • Der vermehrte Einsatz von Vollkornprodukten wird gewünscht.
    • Die Gerichte sollten optisch und geschmacklich mehr „Pep“ haben.
  • Überprüfung der Preisgestaltung und Wirtschaftlichkeit:
    • Erlauben die Wareneinsatzkosten einen erhöhten Frischeanteil in der Verpflegung?
    • Wie wäre eine Preissenkung zu erreichen?
  • Verbesserung der Atmosphäre beim Mittagessen:
    • Verschiedene Anordnungen der Tische werden jeweils für bestimmte Zeit erprobt.
    • Klassen werden mit der Dekoration des Raumes beauftragt.
    • Der Sachaufwandsträger hat eine Akustik-Messung zugesagt.
  • Stärkere Einbeziehung der Schüler in das Thema Mittagsverpflegung:
    • Für eine fünfwöchige Feedback-Aktion wurden spezielle Feedback-Bögen erstellt.
    • Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    • Besuche in der Wirtschaftsküche und Wunschessen-Aktionen sind angedacht.
  • Gezieltere Gestaltung der Kommunikation:
    • Die bereits bestehenden Kommunikationsstrukturen werden überarbeitet

Ansprechpartner und Kontakt:
Fünfseen-Schule Starnberg
Sonderpädagogisches Förderzentrum
Zeppelinpromenade 9a, 82319 Starnberg
Schulleitung: Frau Herberich
Verpflegungsbeauftragte: Frau Pfob
Coach: Martina Bedenbecker
Internet: www.fuenfseen-schule.de Externer Link

Grund- und Mittelschule Tutzing

Außenansicht Gebäude der Grund- und Mittelschule Tutzing
Die Grund- und Mittelschule Tutzing besuchen ca. 250 Schüler in 21 Klassen. Sie hat das Profil Inklusion und bietet den Kindern auch das Erreichen des mittleren Schulabschlusses an. Die Klassen 7 bis 9 werden im gebundenen Ganztagebetrieb geführt.
Ziel des Coachings ist es, die Mittagszeit effektiver zu organisieren, ansprechendes und gesundes Mittagessen anzubieten und die gemeinsame Mahlzeit in angenehmer Atmosphäre zu genießen.

Herausforderungen

  • Ziel ist es, alle Möglichkeiten - intern und extern - zu prüfen, einen geeigneten Speiseraum für alle Schüler zu finden und die Planung der neuen Mensa aktiv zu begleiten.
  • Bis dahin möchte die Schule die aktuelle Raumsituation verbessern: eine gute Akustik im Essraum mit einer schülergerechten Ausstattung soll eine angenehme Essatmosphäre schaffen. Eine funktionelle Ausstattung soll die Arbeit der Essensausgeber erleichtern. Auf die gute Esskultur der Schüler soll mehr Wert gelegt werden.
  • Weiter sucht die Schule nach einem Aufenthaltsraum für die Schüler während der Mittagszeit.
  • Den Speiseplan möchten die Verantwortlichen altersgerecht für Jugendliche gestalten. Bei der Ausgabe der Speisen müssen bestimmte Hygiene- und Kennzeichnungsanforderungen berücksichtigt werden.
  • Die Eltern sollen in Zukunft besser informiert werden.

Lösungsansätze

  • Der Bau einer geeigneten Mensa ist in Planung, die aktive Einbeziehung der Schule wird angestrebt. Als Übergangslösung wird überlegt, einen Teil der Schüler im ortsansässigen Gymnasium zur Mittagzeit zu versorgen.
  • Das bis jetzt genutzte Schülercafé soll bedarfs- und schülergerecht umgestaltet werden. Dabei soll der Qualitätsstandard für den Gebundenen Ganztag berücksichtigt werden.
  • Eine angenehme Ess- und Tischkultur soll durch eine schülergerechte Möblierung, ansprechendes Geschirr, Einführung eines Tischdienstes sowie Mensa-Regeln entstehen.
  • Die Speisenausgabe soll funktioneller gestaltet werden, um die Hygienerichtlinien besser umzusetzen und die Mitarbeiter zu entlasten, z.B. durch den Einbau einer professionellen Geschirrspülmaschine. Eine Hygieneschulung wird eingeplant.
  • Bei der Gestaltung und Optimierung des Speiseplans soll vermehrt auf die Bedürfnisse von Vegetariern und Muslimen eingegangen werden. Statt süßer Nachspeisen sollen mehr Obst- bzw. Milch-Obst-Speisen angeboten werden. Angedacht wird auch der Test einer Salatbar. Hierzu sind regelmäßige Treffen zwischen der Schule und dem neuen Essensanbieter geplant.
  • Eltern und Schüler sollen über einen Speiseplan-Aushang in der Aula besser informiert werden. Zusätzlich werden Feedbackbögen erprobt, die die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern, Schule und dem Essensanbieter verbessern.

Ergebnisse

  • Der Bau der Mensa ist in Planung. Als Übergangslösung werden die Schüler der neunten Klasse ab dem Schuljahr 2017/18 im ortsansässigen Gymnasium in der Mittagszeit versorgt.
  • Das Schülercafé für die Schüler der siebten und achten Klasse wird zum nächsten Schuljahr bedarfs- und altersgerecht umgestaltet. Es werden farbenfrohe, „leise“ Stühle und Tische für verschiedene Gruppengrößen in ausreichender Anzahl angeschafft.
  • Eine angenehme Ess- und Tischkultur wird durch einheitliches, ansprechendes Geschirr sowie durch die Einführung eines Tischdienstes und Mensa-Regeln entstehen.
  • Eine neue professionelle Geschirrspülmaschine und die Optimierung der Küchenzeile wird den Mitarbeitern der Essensausgabe die Arbeit erleichtern. Die Mitarbeiterinnen werden jährlich in Hygieneschulungen auf die hygienischen Anforderungen in der Schulverpflegung besser vorbereitet.
  • Im Speiseplan werden nun die Gerichte für Vegetarier und Muslime eindeutig gekennzeichnet. Es wird darauf geachtet, dass alle Schüler ein vollwertiges Mittagessen bekommen: Zweimal in der Woche gibt es Salat, einmal frisches Obst und einmal ein Milch-Obst-Dessert statt süßer Nachspeisen. Es wird jetzt auch regelmäßig Fisch angeboten. Schule und der neue Essensanbieter tauschen sich regelmäßig aus und besprechen die Speisepläne sowie aktuelle Vorkommnisse.
  • Der Speiseplanaushang in Aula und im Essensraum wird wöchentlich aktualisiert. Die Feedbackbögen gestalten sich als gute Hilfe zur Reflexion der Speisen. Der Elternbeirat informiert die Eltern im halbjährlichen Flyer auch über den aktuellen Stand der Mittagsverpflegung im Gebundenen Ganztagsbetrieb der Mittelschule Tutzing.

Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Tutzing
Greinwaldstraße 12, 82327 Tutzing
Schulleitung: Frau Pompe
Verpflegungsbeauftragte: Frau Fuchs
Coach: Martina Bedenbecker
Internet: www.vs-tutzing.de Externer Link

Josef-Zerhoch-Mittelschule (ZV), Peißenberg

Grafische Darstellung der Außenansicht der Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg
Die Schule mit mehr als 350 Schülerinnen und Schülern besitzt eine hochmoderne Catering-Küche, aus der auch die Zwischenverpflegungen verkauft werden. Die Herausforderung an das Coaching sind der dreimalige Verkauf (morgens, erste und zweite Pause), die kurzen Pausenzeiten und dadurch lange Anstehzeiten sowie die unterschiedliche Auffassung von gesunden Getränken zwischen Schülerschaft und Schulleitung.
Eine detaillierte Fragebogenaktion unter allen Schülern und deren Auswertung haben bereits stattgefunden.

Herausforderungen

  • Umsetzung von Doppelreihen beim Anstellen unter Aufsicht
  • Mehr Beachtung der Hygienevorschriften bei der Ausgabe
  • Verbesserung der Modalitäten bei stabilen Verkaufspreisen
  • Mehr und "runde" Preise durch Mischkalkulation (Mathematikunterricht)
  • Ablehnung von Getränkeautomaten durch die Schulleitung
  • Angebot von verschiedenen Teesorten, Obstshakes und Smoothies, Wasser mit Limette oder Zitrone
  • Verschiedenes aufgeschnittenes Obst
  • Angebotserweiterung durch Käsestangen und Brote mit Gemüseaufstrich (auch Avocado, Käse)
  • Reduziertes Angebot von Pizzaschnitten, Leberkäse- und Schnitzelsemmeln
  • Angebot von Muffins nur aus Vollkorn
  • Gemeinsame Projekte zwischen Klassen und Caterer, um neue Verkaufsideen auszuprobieren (z. B. Müsliriegel selbst gemacht, besondere Tage wie Obst- und/oder Gemüsetag)

Lösungsansätze

  • Das Angebot wird grundsätzlich im Sinn einer guten Ernährung noch vielfältiger gestaltet und kommt bei den Schülern bereits gut an.
  • Zur Verbesserung der Hygiene werden an der Essensausgabe Handschuhe und in jedem Fall Papierservietten verwendet.
  • In allen vier Abschlussklassen (2 x 9. Kl., 2 x 10. Kl.) werden Verkaufsprojekte gestartet, indem neue Rezepte ausprobiert werden und bei überzeugender Akzeptanz dem Caterer als Regelangebot empfohlen werden.
  • Vom Caterer erhalten die Schüler klassenweise eine intensive Schulung über gesunde Pausenverpflegung, verbunden mit der entsprechenden Hygieneberatung.
  • In den einzelnen Klassen werden Projektteams gebildet, die sich um Planung, Werbung, Einkauf und Verkauf kümmern.

Ergebnisse

  • Das Angebot wird grundsätzlich im Sinn einer guten Ernährung noch vielfältiger gestaltet und kommt bei den Schülern bereits gut an.
  • Um die Hygiene zu erhöhen, wird die Verwendung von Magnethandschuhen überlegt, in jedem Fall aber Papierservietten eingesetzt.
  • In allen vier Abschlussklassen (2 x 9. Kl., 2 x 10. Kl.) werden auch in den nächsten Schuljahren Verkaufsprojekte gestartet, indem neue Rezepte ausprobiert und bei überzeugender Akzeptanz dem Caterer als Regelangebot empfohlen werden.
    Unter Umständen ist die Aktion auch für ein Probeprojekt als Vorbereitung für die Abschlussprüfungen geeignet.
  • Vom Caterer erhalten die Schüler klassenweise eine intensive Schulung über gesunde Pausenverpflegung, verbunden mit der entsprechenden Hygieneberatung.
  • In den einzelnen Klassen werden Projektteams gebildet, die sich um Planung, Werbung, Einkauf und Verkauf kümmern.
  • Mittels Markierungsbänder wurden für die Schüler neue Anstellmodalitäten gefunden, die einen reibungsloseren und schnelleren Ablauf beim Einkauf garantieren.
  • Eine weitere Umfrage mit Fragebogenaktion zum Ist-Zustand nach dem Coaching ist geplant.
"Das Coaching trug wesentlich zur Qualitätssteigerung mit hohem Nachhaltigkeitswert bei."
Essensgremium
"Das Pausenverkaufscoaching hat positiv dazu beigetragen, bisherige Abläufe zu optimieren. Des Weiteren wurde das bestehende Angebot in seiner Vielfalt durch einige Raffinessen geschmacklich und optisch erweitert."
Caterer Albrechthof

Ansprechpartner und Kontakt:
Josef-Zerhoch-Mittelschule
Pestalozzistr. 2, 82380 Peißenberg
Schulleitung: Herr Socher
Verpflegungsbeauftragter: Herr Albrecht
Coach: Barbara Scheidler
Internet: mittelschule-peissenberg.de Externer Link

Gymnasium Tutzing

Gesunde Ernährung gehört am Gymnasium Tutzing zum Schulprofil. So gibt es eine Koch-AG, die zweimal in der Woche in der Schülerküche ein Mittagessen zubereitet. Bereits 2012/13 beteiligte sich das Gymnasium am Coaching, um das Mittagessen in der Mensa zu optimieren. Nun ist die Zwischenverpflegung im Fokus.
Der Coach wird Hilfestellungen geben, damit das Essensgremium der Schule ein modernes Konzept der Zwischenverpflegung entwickeln kann. Die Jugendlichen sollen ihre Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen und ein wertschätzendes Bewusstsein für Lebensmittel und Esskultur entwickeln.
Ein gesundes, umweltbewusstes Verpflegungsangebot am Kiosk steht im Mittelpunkt. Eine entspannte Pausenatmosphäre, eine reibungslose Organisation des Pausenverkaufs und die Wirtschaftlichkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Das Projekt soll den Lebensraum Schule noch aktiver gestalten und weiter aufwerten.

Herausforderungen

  • Beschleunigung der Ausgabesituation
  • Verbesserung des bereits bestehenden Angebotes mit Schüler-, Eltern- und Lehrerintegration
  • Anschaffung eines Trinkwasserspenders im Pausenbereich
  • Gestaltung des Pausenbereiches
  • Verbesserung der Kommunikation

Lösungsansätze

  • Die Implementierung einer gesundheitsbewussten Zwischenverpflegung in den Schulalltag soll nachhaltig durch gemeinsame Aktionen der Schulfamilie erreicht werden.
  • Ein Eltern-Lehrer-Schüler-Team wird Anregungen des Coachings aufgreifen und eine gesunde Pausenbrotzeit zubereiten, die von den Kleinen der 5. Klassen in einer verlängerten Pause verkostet wird. Die Klasse wählt ihr „Favorit-Food“, das dann von der Kioskbetreiberin am Pausenstand in Kommission genommen wird. Die erste Aktion wurde bereits sehr erfolgreich durchgeführt. Obstspieße und Vollkornsemmeln waren die Renner. Die Aktion soll mit den drei anderen 5. Klassen wiederholt werden.
  • Als Alternative zu Softdrinks wird in der Aula neben dem Getränkeautomaten ein Trinkwasserspender installiert, an dem die Schüler gekühltes Leitungswasser zapfen können.
  • Im Pausenbereich wird mit einer bunten Plakataktion der SMV auf das Thema „Gesunde Ernährung“ aufmerksam gemacht.

Ergebnisse

  • Nach intensiven Diskussionen im Essensgremium kristallisierte sich heraus, dass vor allem die "Jungen" eingebunden werden sollten, um nachhaltig eine gesunde Ernährung in den Pausen einzuführen. Folgender Plan wurde entwickelt und mit allen fünften Klassen sehr erfolgreich durchgeführt:
    • Ausgewählte Schülerinnen aus höheren Klassen bereiten mit Hilfe der Elternvertreterinnen und der Vertreterin des Kollegiums im Essensgremium ein gesundes, lernförderliches Klassenfrühstück vor. Wichtige Tipps dazu liefert die Beraterin von der Vernetzungsstelle.
    • Die Schülerinnen und Schüler jeweils einer 5. Klasse verkosten die Snacks und wählen einen Favoriten, der dann am Kiosk allen Schülerinnen und Schülern angeboten und empfohlen wird.
    • Die Fünftklässler nahmen ihre Aufgabe als Tester mit Begeisterung wahr. Im nächsten Schuljahr wird die Aktion mit den neuen 5. Klassen fortgesetzt.
  • Außerdem wird ein Trinkbrunnen neben den Getränke-Automaten in der Aula aufgestellt, um eine kostenlose, gesunde Trink-Alternative zu bieten.
  • Schließlich wird die Aula im Kioskbereich von Zeit zu Zeit ansprechend und informativ dekoriert.

Stimmen zum Coaching:

  • "Am Coaching hat mir die klare, ergebnisorientierte Linie gefallen." B. Habersetzer, Schulleiter

Ansprechpartner und Kontakt:
Gymnasium Tutzing
Hauptstraße 20-22, 82327 Tutzing
Schulleitung: Herr Habersetzer
Verpflegungsbeauftragte: Frau Kleber
Coach: Barbara Scheidler
Internet: www.gymtutzing.de Externer Link

Johann-Winklhofer-Realschule, Landsberg

Die Johann-Winklhofer-Realschule (JWR) in Landsberg am Lech ist mit rund 1.100 Schülerinnen und Schülern eine der größten Realschulen in Oberbayern West. Mit Blick auf die örtlichen Gegebenheiten sowie die Wünsche der Schulmitglieder und des Kiosk-Pächters leiten sich mehrere Ziele ab, die alle Beteiligten mit Hilfe des Coachings erreichen möchten:
  • Modernes, tragfähiges Ernährungskonzept
    Durch die schnelle Übernahme der Schulversorgung konnte noch kein gemeinsames Konzept erstellt werden, dies könnte nun nachgeholt werden.
  • Konzept nachhaltig sichern
    Ziel ist es, durch Erfahrungen und konkrete Lösungsvorschläge eines externen Experten eine gesündere und vielfältigere Zwischenverpflegung langfristig zu sichern.
  • Bewusstsein bei der Schülerschaft bilden
    Ein modernes Konzept, ansprechende Auslagen und eine freundliche Informationspolitik sollen die SchülerInnen nachhaltig zur aktiven Auseinandersetzung mit bewusster Ernährung und für die gesunde Schulverpflegung begeistern.
  • Zufriedenheit des Pächters steigern
    Die Wirtschaftlichkeit für den Pächter muss gegeben sein.

Herausforderungen

  • Wandel des Speisenangebotes von derzeit sehr fleisch-, fett- und zuckerlastig zu mehr Obst, Gemüse, Vollkorn; Reduzierung von Süßigkeiten
  • Testphase mit abgeändertem Angebot an 2 Tagen in der Woche, um die Akzeptanz der Schüler für bestimmte Produkte zu erkennen und dem Pächter die Möglichkeit zu geben, sein Angebot ohne Nachteile bei der Wirtschaftlichkeit umzustellen und Lösungen für umweltneutrales Verpackungsmaterial für z.B. Obst zu finden
  • Durch geeignete Ernährungsbildungsmaßnahmen die Schüler für gesundheitsförderliche Angebot zu motivieren
  • Umgestaltung der räumlichen Rahmenbedingungen des Pausenkiosks (Anstellsituation, attraktivere und geeignetere Präsentationsflächen – eventuell Anbringung von Monitoren)
  • Kommunikation rund um den Schulkiosk soll in der Schulfamilie verbessert werden

Lösungsansätze

  • Die Schüler setzten sich an einem Aktionstag mit der Problematik eines übermäßigen Zuckerkonsums auseinander. Die komplette Schule besucht das örtliche Kino und schaut den Film „Voll verzuckert“. Der Film wird im Unterricht vor- und nachbereitet. Die Ernährungsbildung der Schüler soll auf verschiedenen Kanälen ausgebaut werden (Curriculum für Vertretungsstunden zum Thema, Entwicklung eines Ernährungsknigge für den Jahresplaner,…).
  • Die Schulfamilie wurde per Elternbrief informiert, dass ein Testlauf mit verändertem Angebot gefahren wird.
  • Die Kunstlehrerin will mit Schülern den Kiosk attraktiver gestalten.
  • Zur besseren und attraktiveren Ausleuchtung des Kioskangebots werden Lichterketten angeschafft.
  • Zur Optimierung der Informationspolitik am Kiosk wird die Schulleitung Klapprahmen für den Aushang des Basisangebotes sowie der Tagesangebote anschaffen und montieren lassen.
  • Um im Kiosk das Angebot attraktiver präsentieren zu können (Gesundes in die 1. Reihe - „Nudging“), sollen die Waren auf Augenhöhe der Kinder in Selbstentnahme-displays angeboten werden. Dafür ist die Öffnung der zweiten Seite des Kiosks nötig. Um Diebstähle vorzubeugen will die Schule ein Personenleitsystem dafür anschaffen.
  • Während der Testphase werden am Kiosk Donuts, XL-Muffins und XL-Cookies aus dem Programm genommen, ersatzweise gibt es kleine Muffins mit Obst, bereits vorhandene Vollkorneinheiten werden ab sofort auch im kleineren Format angeboten; an jeweils einem Tag der Woche gibt es testweise einen Dip mit Rohkost, ein Müsli und ein Bio-Kastenbrot mit Camembert (im Verlauf der Testphase wird das Camembertbrot durch einen Obstbecher ersetzt), die jeweiligen Waren werden von der Schulleitung über das digitale Schwarze Brett beworben.
  • Im Milchautomat wurde das Süßigkeitenangebot reduziert, fair-trade gehandelte Süßwaren bleiben erhalten, Nüsse werden ergänzt.
  • Das Getränkeangebot besteht nur noch aus Wasser, Apfelsaftschorle und zwei Wellnessgetränken; Limonaden und Fruchtsaftgetränke wurden eliminiert.
  • Während der Testphase werden Schüler und Lehrer zum Angebot befragt. Die Ergebnisse werden von der SMV und beteiligten Lehrkräften ausgewertet und dem Caterer mitgeteilt. Der Umsatz soll für den Caterer passen.

Ergebnisse

  • Die 1. Testphase läuft gut an. Ergebnisse aus Schüler- und Lehrerumfragen loben das neue Angebot.
  • Leider kaufen die Schüler die neuen frischen Produkte (Müsli, Gemüsesticks mit Dip und belegtes Bio-Vollkornbrot) und auch die neuen Getränke nicht in dem gewünschten Maß.
  • Der Caterer beklagt den Aufwand in der Vorbereitung und den schleppenden Absatz..
  • Die Schüler weichen teilweise an den im gleichen Gebäude liegenden Kiosk der Nachbarschule aus und kaufen sich dort Donuts und Co.
  • Eine zweite Testphase mit Nachjustierung des Angebots läuft in Abstimmung des Gremiums an.
  • Ohne Rücksprache mit dem Gremium wird die 2. Testphase vorzeitig (nach nur 7 Tagen) vom Sachaufwandsträger zum betriebswirtschaftlichen Schutz des Caterers beendet.
  • Einige der neuen Produkte bleiben erhalten, weniger wünschenswerte Produkte kehren wieder in das Angebot des Kiosk zurück (zuckerreiche Getränke, Donuts und Co).
  • Das Gremium versucht im nächsten Jahr erneut aktiv zu werden, um die Pausenverpflegung weiter zu verbessern

Stimmen zum Coaching:

  • "Wenn nicht alle an einem Strang ziehen, können alle Bemühungen zum Kippen gebracht werden.“

Ansprechpartner und Kontakt
Johann-Winklhofer-Realschule
Platanenstraße 2, 86899 Landsberg am Lech
Schulleitung: Frau Ring
Verpflegungsbeauftragter Herr Hilger
Coach: Bettina Dörr
Internet: www.jwr-landsberg.de Externer Link

Montessori-Schule Kaufering

Logo Montessori-Schule Kaufering
Die Montessorischule Kaufering ist eine Grund- und Mittelschule mit rund 320 Schülerinnen und Schülern. Wichtige Aspekte der Pädagogik sind spezielle Lernmaterialien, offener Unterricht, Freiarbeit sowie das Motto "Hilf mir, es selbst zu tun!" Das gilt auch für den Pausenverkauf, den Siebt- und Achtklässler mit Unterstützung selbst organisieren und durchführen.
Die Schule möchte mit Unterstützung des Coachings die Zwischenverpflegung weiterentwickeln, um ihre Angebote unter den Gesichtspunkten Gesundheitsförderung und Wirtschaftlichkeit zu verbessern und die Akzeptanz beizubehalten. So lernen die Jugendlichen Verbesserungsprozesse zu gestalten und zu verstehen.

Herausforderungen

  • Anstehsituation verbessern
  • Skript zu den Hygieneregeln erarbeiten
  • Potenzielle Unfallquellen verringern
  • Arbeitsabläufen, Vorratshaltung und Wirtschaftlichkeit und des Rückmeldesystems optimieren
  • Speisenangebot optimieren - auch in gesundheitlicher Hinsicht
  • Küchenausstattung an das alte/neue Angebot anpassen
  • Auslage der Speisen optimieren
  • Bistroatmosphäre schaffen
  • Kassenbedienung durch die Schüler verbessern
  • Marketing durch Motto-Wochen und Werbemaßnahmen verbessern
  • Fair Trade-Produkte einführen

Lösungsansätze und erste Ergebnisse

  • Speisenangebot:
    Angebot von Wasser in Karaffen
    Partizipation der Schüler bei einer möglichen Erweiterung der Angebotspalette
  • Nachhaltigkeit:
    Augenmerk auf die Herkunft der eingesetzten Waren
  • Marketing:
    Unterstützung bei der Einführung der Angebotsänderung, z.B. durch Aktionstage und Ernährungsbildungsaktionen durch die Schulfamilie
  • Organisation / Rahmenbedingungen:
    Beachten von kritischen Punkten bei der Hygiene
    Umorganisation des Verkaufsstandes um eine Verbesserung bei der Hygiene, der Anstehsituation, der Unfallgefahr, der Darbietung der Waren und eine Arbeitserleichterung bei der Zubereitung der Waren zu erreichen.
    Einführung eines mündlichen Rückmeldesystems
    Welche Küchengeräte sind für das neue Angebot nötig?

Die Schule hat durch gezielte Anregungen des Coaches selbständig Lösungswege gesucht und diese tatkräftig umgesetzt.

    Ansprechpartner und Kontakt
    Montessori-Schule Kaufering
    Viktor-Frankl-Str. 29, 86916 Kaufering
    Schulleitung: Frau Belling
    Verpflegungsbeauftragter: Herr Vögele
    Coach: Frau Wiedemann
    Internet: www.montessori-kaufering.de Externer Link

    Rückblick

    Coaching 2015/16

    Schule am Luisenhof, Landsberg (Mittagsverpflegung)

    Sonderpädagogisches Förderzentrum
    Isidor-Hipper-Straße 4 + 6, 86899 Landsberg am Lech
    Schulleitung: M. Jakoby-Mittermaier
    Coach: Bettina Dörr

    www.foerderzentrum-landsberg.de Externer Link

    Ergebnisse

    • Speiseplan in Kooperation von Coach und Caterer überarbeitet; Ziel: Langzeitspeiseplan, der im 7- bis 8-wöchigem Rhythmus beibehalten werden kann.
    • Erarbeitung eines verbesserten, objektiven Feedbacksystems; regelmäßige Treffen des Essensgremiums
    • Speiseplan durch Caterer optisch aufgewertet
    • Aufstellen eines Trinkwasserbrunnens
    • Wettbewerb des Schülerforums zur Verbesserung der Mensa-PR und zugleich vermehrten Einbindung der Schüler; Ergebnisse: Name für die Mensa und künstlerische Ausgestaltung des Namens in Form eines Logos durch Schülerforum.

    Hallertau-Gymnasium Wolnzach (Mittagsverpflegung)

    Sportweg 10, 85283 Wolnzach
    Schulleitung: R. Skoruppa
    Coach: Dr. Barbara Erber

    hallertau-gymnasium.de Externer Link

    Ergebnisse

    • Akzeptanz für Mensa deutlich gestiegen.
    • Neue Ausgabetheke inklusive Salatbar sorgt für bessere Kommunikation zwischen Ausgabepersonal und Schülern
    • "Mittwoch reloaded" - kleines, aber feines Speisenangebot: Pasta mit zweierlei Soßen (einmal mit, einmal ohne Fleisch), dazu Salatbüfett zur Selbstbedienung
    • Schulwebsite bewirbt Qualität des Essens: vorwiegend regionale Herkunft, täglich frische Zubereitung der Speisen, keine Convenience-Produkte
    • Getränkeangebot
      • Anschaffung von Karaffen und Gläser durch das Landratsamt, um allen Schülern kostenlos Leitungswasser zur Verfügung stellen zu können
      • Automaten auf Saftschorlen umgestellt, keine koffeinhaltigen und stark gezuckerten Getränke mehr
    • Einführung eines Bestell- und Abrechnungssystem zur besseren Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit
    • Veränderungen für eine schöne Raumgestaltung der Mensa eingeleitet

    Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg

    Pestalozzistraße 2, 82380 Peißenberg
    Schulleitung: H. Socher
    Coach: Barbara Scheidler

    mittelschule-peissenberg.de Externer Link

    Ergebnisse

    • Anteil an Vollkornprodukten erhöht, zum Beispiel Vollkorn- und Langkornreis im Wechsel, Vollkornbrot zur Suppe oder Vollkornnudeln im Mix bei bunten Nudeln
    • Fischanteil auf dem Speiseplan erhöht, nach DGE einmal pro Woche
    • Schulung der Mitarbeiter und Speiseoptimierung
    • Lärmreduzierung in Mensa durch Einsatz von Molton-/Wachs-Tischdecken

    Zugspitz-Realschule, Garmisch-Partenkirchen

    Gamsangerweg 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen
    Realschuldirektor: B. Schober
    Verpflegungsbeauftragte: M. Kandsberger
    Coach: Martina Bedenbecker

    www.rs-gap.de Externer Link

    Ergebnisse

    • Angebot des Pausenkiosks noch abwechslungsreicher; neu: Schulmilch, frisch zubereitete Smoothies, Müslis mit Joghurt und frisches Obst; Mehrkornsemmeln mit Salat und Gemüse, selbstgemachte Wraps und Veggie-Angebote als gesunde, leckere und preisgünstige Alternative zu Leberkäse-Semmeln & Co., die es nur noch ab und zu gibt
    • Um Nachfrage zu steigern: Probieraktionen, Müsli-Card (nach zehntem Müsli eines gratis), Smoothie-Rate-Spiel am Informationstag für künftige Fünftklässler
    • Isodrink, Eistee & Co. schrittweise ausgemustert, dafür neues Fruchtschorlen-Sortiment
    • Fensterfolien des Kiosk entfernt, um Pausenangebot attraktiver zu präsentieren; im Werkunterricht gebauter Hustenschutz steht an jedem der drei Ausgabefenster
    • Wettbewerb: Schüler wählen Kiosk-Namen "Sturm und Drang" und sprayen ihn im Kunstunterricht als Graffiti; Pausenverkaufsteam und Neuerungen in Pausenverpflegung werden auf Website der Schule vorgestellt.
    • Akzeptanz eines gesundes Angebot höher, wenn Schüler mehr über Ernährung wissen: Lehrkräfte erstellen Ernährungsbildungspaket, Thema Ernährung (gesundes Frühstück, fairer Einkauf, kritisches Testen von Lebensmitteln und Trendgetränken) im Lehrplan der Klassen 5 bis 9 verankert, Startermappe für Fünftklässler

    Mittelschule Germering an der Wittelsbacherstraße

    Wittelsbacher Straße 19, 82110 Germering
    Schulleitung: R. Hellmann
    Verpflegungsbeauftragter: M. Lotz
    Coach: Barbara Scheidler

    www.ms-wittelsbacher-germering.de Externer Link

    Ergebnisse

    • Vermehrter Einsatz von Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten, zum Beispiel Nudelmix mit Vollkornnudeln, Vollkorn- statt Weißmehlbaguettes; außerdem Salatbuffet an mehreren Tagen die Woche
    • Verbesserung der Ausgabesituation: Einheitliche Schürzen mit Schullogo für Ausgabepersonal; Herstellung von Spuckschutzen für Ausgabe im Rahmen des Ganztagsangebots; Anschaffung von Warmhaltewägen für Teller; Raum im Kunstunterrichts ansprechend gestaltet; Umfrage ermittelt passende Bezeichnung für Raum: Lunchtime
    • Lärmbelastung: Farblich ansprechende Wachstischdecken mit unterliegendem Molton reduzieren Geschirrklappern deutlich, farbige Stoffbahnen an Decke schlucken ebenfalls Schall (insgesamt Rückgang von fast 20 dB)