Workshops Kita- und Schulverpflegung

Speiseplan

Speiseplan-Check Mittagsverpflegung

Spaghetti mit Gemüsesoße auf einem Teller

© DGE/FIT KID

Zielgruppe: Verpflegungsverantwortliche in Kindertageseinrichtungen, Horten und Schulen (pädagogisches Personal, Lehrkräfte, Küchenleiter und Küchenmitarbeiter)
Zur Überprüfung der Qualität ihres Mittagessens bieten wir allen Kitas und Schulen den "Speiseplan-Check Mittagsverpflegung" an. Im Workshop lernen Sie, ein 20-tägiges Mittagsverpflegungsangebot Ihrer Kita oder Schule entsprechend den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. für die Kita- und Schulverpflegung auszuwerten.
Ziel: Die Teilnehmer können ihr eigenes Speisenangebot qualifiziert auswerten, ihren Optimierungsbedarf abschätzen und Verbesserungen einführen.
Montag, 14.10.2019 • 14:00-16:30 Uhr
Weilheim
VeranstaltungsortAELF Weilheim i.OB, Maschinenhalle, Krumpperstraße 18 - 20, 82362 Weilheim i.OB
Mittwoch, 23.10.2019 • 14:00-16:30 Uhr
Ingolstadt
VeranstaltungsortAELF Ingolstadt, Seminarraum im UG, Auf der Schanz 43 a, 85049 Ingolstadt
Anmeldung
Bitte melden Sie sich online bis spätestens eine Woche vorm jeweiligen Veranstaltungstermin an.

Speisenanbieter

Praxis-Workshop für Speisenanbieter in Kitas und Schulen – Vegetarisch genießen

Köchin bestückt Nachtischschale mit Obststücken

© Getty Images

Der Workshop richtet sich an alle interessierten Speisenanbieter, d.h. Caterer, Gastronomen, Betreiber einer Großküche, Metzger, Hauswirtschafter/-innen oder Hauswirtschaftsleitungen etc.
Die Nachfrage nach vegetarischen Angeboten ist groß. Worauf kommt es an, wenn man eine vegetarische Menülinie anbietet, die auch den Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden soll?
Dieser Praxis-Workshop wurde am Gymnasium Gaimersheim am 3. April 2019 durchgeführt. Ein Termin für das Jahr 2020 steht noch nicht fest.
Kosten
Ihr Beitrag zu den Lebensmittelkosten beträgt 10 Euro pro Teilnehmer.

Nachhaltigkeit

Rückblick Workshop "Nachhaltige Verpflegung"

Hand hält Bund frisch geernteter Karotten auf Feld

© CMMeissner

Nachhaltigkeit in aller Munde?!
Nicht nur gesund, lecker und frisch zubereitet soll das Essen in bayerischen Kindertageseinrichtungen und Schulen sein, sondern auch nachhaltig. Wie sie das in der Praxis umsetzen können, haben die Teilnehmer des Coachings Kita- und Schulverpflegung Mitte Januar 2019 im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck diskutiert. Die Veranstaltung war für alle Akteure der Kita- und Schulverpflegung ausgelegt, also nicht nur für das pädagogische, sondern auch für das hauswirtschaftliche Personal sowie für Köche und Küchenleiter von Caterern.
Nachhaltigkeit ist vielschichtig
Gisela Schaelow von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung stellte vor, wie vielschichtig Nachhaltigkeit ist und was sich hinter dem Begriff – bezogen auf unsere Ernährung – verbirgt. Denn nicht nur Lebensmittelauswahl und -herkunft entscheiden. Auch die Art der Verarbeitung in der Küche und die Minimierung von Lebensmittelresten tragen zum umweltbewussten Handeln bei.
Im Anschluss referierten erfahrene Köche aus Kita- und Schulküchen, wie sie Speisen noch nachhaltiger produzieren.

Sie sprachen über die Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und der Verantwortung, viele junge Tischgäste zu verpflegen:

  • Der Speiseplan soll sich an den DGE-Qualitätsstandards orientieren,
  • der Geschmack muss den Kindern zusagen,
  • die Mahlzeiten sollen einen pädagogischen Auftrag hinsichtlich Ernährungsbildung und Esskultur erfüllen und
  • bezahlbar sein.
Stimmen aus der Praxis
Dazu müssen manchmal Kompromisse eingegangen werden. Zum Beispiel fordert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihrem Qualitätsstandard für gesunde Kinderverpflegung zweimal wöchentlich Rohkost. Da sich das regionale Gemüseangebot im Winter hauptsächlich auf Kohl- und Wurzelgemüse beschränkt, das roh nicht gerade kindgerecht ist, kann es schon einmal sein, dass bei der Verpflegung der Kleinsten auch im Winter eine importierte Gurke auf dem Tisch landet.
Durch das Fachwissen der Teilnehmer entstand ein reger Austausch. Und eines wurde klar: Eine perfekte Lösung gibt es nicht. Doch alle Einrichtungen engagieren sich für mehr Nachhaltigkeit und möchten sich kontinuierlich verbessern.

Kontakt

Ansprechpartnerin

Gisela Schaelow
AELF Fürstenfeldbruck
Kaiser-Ludwig-Straße 8a
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141 3223-340
Fax: 08141/3223-555
E-Mail: poststelle@aelf-ff.bayern.de

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