Landwirtschaft hautnah erleben

Kälber muhen, Melkroboter laufen und auf dem Hof gibt es viel zu entdecken: Die Studierenden der Hauswirtschaftsschule erlebten bei ihrer Exkursion im Juli 2026 Landwirtschaft aus nächster Nähe.

Von Biburg über Jesenwang bis nach St. Ottilien führte die Tour und zeigte, wie vielfältig Landwirtschaft heute sein kann.

Zwei Frauen und ein Mann stehen auf Betriebshof

Familie Schuster

Schusterhof in Biberg
Bei der Besichtigung von Stall, Hofmetzgerei und Hofladen des Schusterhof in Biberg lernten sie die Haltung von Ochsen und Puten sowie die Verarbeitung und Direktvermarktung kennen. Auch Hygienevorschriften, die Abläufe beim Schlachten und die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt waren Thema. Dabei wurde schnell deutlich: Landwirtschaft bedeutet viel mehr als die tägliche Arbeit im Stall – sie erfordert Zeit, Organisation und Verantwortung. Drei Generationen arbeiten gemeinsam auf dem Familienbetrieb Schuster in Biburg. Die Studierenden warfen einen Blick hinter die Kulissen und erfuhren, wie die Hofnachfolge gestaltet wird.
Zwei Frauen betrachten einen Melkroboter

Melkroboter stößt auf Interesse

Milchviehbetrieb Winkler in Jesenwang
Von der Kälberaufzucht bis zur Milchkuh erhielten die Studierenden einen Einblick in die Milchviehhaltung. Besonders die beiden Melkroboter zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Gruppe konnte den automatisierten Melkvorgang direkt beobachten und erleben, wie moderne Technik den Arbeitsalltag unterstützt. Für Begeisterung sorgten außerdem die Kälber und eine besondere Kostprobe: frisch gemolkene Milch.
Drei Frauen stehen in einem Laubengang

Garten Kloster St. Ottilien

Erzabtei St. Ottilien
Bei einer Führung erhielten die Studierenden Einblicke in das Benediktinerkloster und seine unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche. Besonders die Gärtnerei und die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete ein Besuch im Hofladen der Erzabtei.
Drei Stationen, unterschiedliche Betriebskonzepte und viele Gespräche:
Die Exkursion machte Landwirtschaft unmittelbar erlebbar. Die Studierenden konnten Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und ihr Erlerntes mit praktischen Eindrücken verbinden. „Besonders beeindruckt hat mich, wie vielfältig die landwirtschaftlichen Betriebe arbeiten und wie viel Wissen und Engagement dahintersteckt. Durch die Gespräche vor Ort konnte ich viele Inhalte aus dem Unterricht noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben“, berichtete eine Studierende.

Die Exkursion zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Landwirtschaft ist – und wie viel Fachwissen, Engagement und Arbeit hinter der täglichen Produktion und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse steckt.